Hallo :)
Nun habe ich schon eine Woche in meiner Einsatzstelle gearbeitet und bin schon zwei Wochen hier. Ich gewöhne mich an das Großstadtleben, denn wenn man von Erftstadt kommt, ist das gar nicht so einfach mit den ganzen Metros, Bussen, Trams und Trollis.
Man muss sich daran gewöhnen, dass die Busse mal kommen und mal nicht, man stellt sich an die Haltestelle und hofft, dass einer vorbeikommt. Wenn z.B. die Metro streikt, oder es irgendwo eine Demo gibt, kann man froh sein, dass man nach Hause kommt, denn dann geht nichts mehr normal und alles ist überfüllt.
Manchmal lohnt es sich einfach ein Taxi zu nehmen, hab ich letzte Woche gemacht, als mal wieder kein Trolli vorbeikam. Sie sind hier ziemlich billig und es gibt sie massenweise.
Ich bin übrigens umgezogen und wohne jetzt in einer dreier WG, mit zwei anderen Mädchen in dem Stadtteil Pagrati von Athen. Hier ist es etwas ruhiger als im Gemeindezentrum in der Sina, wo der Rest von uns Deutschen wohnt.
Die Wohnung ist sehr schön, unsere Zimmer sind alle in verschiedenen Farben bemalt, meins ist hellgrün, das andere grünlila und das letzte rot. Der Flur ist Gelb ;) .
Wir haben einen kleinen Balkon und eine Einkaufsstraße gleich um die Ecke.
Leider muss ich zu meiner Einsatzstelle, das Demitrio After School House (DASH), eine Stunde mit dem Trolli und Bus fahren. Das DASH liegt in Moshato, in der Nähe vom Hafen Pagrati, also relativ nahe am Meer. Es ist ein Haus, wo die Kinder nach der Vormittagsschule ca. um 14 Uhr hingehen, ihre Hausaufgaben machen und ein warmes Mittagessen bekommen. Außerdem spielen sie dort, draußen auf dem Hof und drinnen und bekommen außerdem Kekse zur Kaffeezeit. Es gibt auch noch Programm, wie z.B. Basteln oder Musik machen, aber das hat aus irgendwelchen Gründen noch nicht angefangen.
Die Kinder sind alle griechisch und im Alter von 6-12, also bis zur 6. Klasse und kommen aus meist finanziell schwierigen Familien. Manche verdienen weniger als 2000 Euro im Jahr. Das DASH bietet diese Betreuung für wenig Geld an.
Es ist nämlich so, dass das griechische Bildungssystem katastrophal ist. Die Kinder lernen anscheinend am Vormittag nicht genug, um ihren Abschluss zu schaffen und müssen deswegen den ganzen Tag Nachhilfe bei privaten Nachhifeschulen nehmen, die natürlich alle Geld kosten. Manche Lehrer geben am Vormittag Unterricht und müssen sich ja auch nicht groß bemühen, wenn sie am Nachmittag die Kinder für mehr Geld unterrichten können. Es geht sogar so weit, dass die Kinder gar nicht mehr zur normalen Schule gehen, da sie sonst den Stoff für die Nachhilfeschule nicht mehr schaffen würden! Da bleibt nicht viel Zeit für Hobbys, kaum ein Kind spielt ein Instrument, geht zum Reiten oder macht im Verein Sport. Eine Betreuerin meinte, als ich ihr von Deutschland erzählte: ''And in Greece they have to study all day.'' (Und in Griechenland müssen sie den ganzen Tag lernen.) Es ist traurig und man kann nur auf eine Verbesserung hoffen.
Mich haben sie jedenfalls bei meiner Einsatzstelle gut aufgenommen, auch wenn ich noch nicht so viel zu tun habe. Ich helfe beim Mittagessen und bei den Englischhausaufgaben und spiele mit den Kindern, das funktioniert auch ohne Sprache gut. Die meisten Betreuer können halbwegs Englisch, wobei es da auch große Unterschiede gibt, denn Englisch wird nicht wie in Deutschland auf jeder Schule bis in die höheren Klassen angeboten, sondern nur in der ''Grundschule'' und sonst auf Privatschulen.
Bis zum nächsten Mal, LG Maya
Dienstag, 30. September 2014
Montag, 15. September 2014
Erste Eindrücke - Montag
Hallo :)
Heute war also unser offizieller erster Seminartag. Diese Woche haben wir Seminar, das heißt Vormittags 2 Stunden Sprachkurs mit Jannis, unserem netten Griechischlehrer, und am Nachmittag ein Treffen mit Birgit, unserer Betreuerin in Griechenland, wo über unsere Erfahrungen, Probleme etc. gesprochen wird.
Heute war unserer erster Griechischkurs und ich muss sagen, es ist wie in der ersten Klasse! Es wird zusammen das Alphabet geübt, es zu schreiben, auszusprechen, lesen. Die erste Herausforderung war, den eigenen Namen zu schreiben! (Was bei anderen Schriftzeichen gar nicht so einfach ist!). Ich schätze, dass ich bald lesen kann, auch wenn ich dann noch nicht weiß, was es bedeuten soll.
Die anderen steigen gerade den Berg hinter unserer Wohnung hinauf, er ist bei Nacht sehr schön angeleuchtet.
Heute war also unser offizieller erster Seminartag. Diese Woche haben wir Seminar, das heißt Vormittags 2 Stunden Sprachkurs mit Jannis, unserem netten Griechischlehrer, und am Nachmittag ein Treffen mit Birgit, unserer Betreuerin in Griechenland, wo über unsere Erfahrungen, Probleme etc. gesprochen wird.
Heute war unserer erster Griechischkurs und ich muss sagen, es ist wie in der ersten Klasse! Es wird zusammen das Alphabet geübt, es zu schreiben, auszusprechen, lesen. Die erste Herausforderung war, den eigenen Namen zu schreiben! (Was bei anderen Schriftzeichen gar nicht so einfach ist!). Ich schätze, dass ich bald lesen kann, auch wenn ich dann noch nicht weiß, was es bedeuten soll.
Die anderen steigen gerade den Berg hinter unserer Wohnung hinauf, er ist bei Nacht sehr schön angeleuchtet.
Liebe Grüße, Maya
Endlich angekommen!
Endlich angekommen!
So liebe Leute, ich wohne nun offiziell für ein Jahr mitten in Athen! Ich kann es noch gar nicht richtig fassen!
Unseren Flug nach Athen habe ich mit Miriam, einer Mitfreiwilligen, bewältigt. Er war sehr aufregend, denn nach der halbstündigen Verspätung hatten wir außerdem ein Gewitter, dass wie umfliegen mussten. Es wurde langsam dunkel, da es schon spät war und plötzlich sahen wir die Stadt Athen hell erleuchtet unter uns! Der Anblick wart echt der Wahnsinn!
Nach der Landung sind wir mit einem klapprigen Bus zum Syndagmaplatz gefahren und von dort aus mit dem Taxi zu der Deutschen Auslandsgemeinde in Athen, wo wir diese Woche noch in Zweierzimmer währen unseres Seminar wohnen. Nächste Woche ziehen wir in unsere endgültigen Wohnungen um.
Gestern morgen gab es einen kleinen Gottesdienst mit anschließendem Grillen im Garten und am Nachmittag hat uns Dominik, der Sohn vom Pfarrer, der auch bei uns mitmacht, in Athen herumgeführt. Es gab Reiche Hotels, das Universitätsgebäude, viele kleine Läden und jede Menge Taxen zu sehen! Ich mag Athen sehr, auch wenn hier sehr viel los ist und man als (blonde) Deutsche immer angestarrt wird.
Wir waren mit dem Bus noch am Meer abends und ich habe im Erdgeschoss des Gebäudes ein Klavier entdeckt ;)
So, dass war es erstmal für heute, mehr kommt bald!
LG Maya
So liebe Leute, ich wohne nun offiziell für ein Jahr mitten in Athen! Ich kann es noch gar nicht richtig fassen!
Unseren Flug nach Athen habe ich mit Miriam, einer Mitfreiwilligen, bewältigt. Er war sehr aufregend, denn nach der halbstündigen Verspätung hatten wir außerdem ein Gewitter, dass wie umfliegen mussten. Es wurde langsam dunkel, da es schon spät war und plötzlich sahen wir die Stadt Athen hell erleuchtet unter uns! Der Anblick wart echt der Wahnsinn!
Nach der Landung sind wir mit einem klapprigen Bus zum Syndagmaplatz gefahren und von dort aus mit dem Taxi zu der Deutschen Auslandsgemeinde in Athen, wo wir diese Woche noch in Zweierzimmer währen unseres Seminar wohnen. Nächste Woche ziehen wir in unsere endgültigen Wohnungen um.
Gestern morgen gab es einen kleinen Gottesdienst mit anschließendem Grillen im Garten und am Nachmittag hat uns Dominik, der Sohn vom Pfarrer, der auch bei uns mitmacht, in Athen herumgeführt. Es gab Reiche Hotels, das Universitätsgebäude, viele kleine Läden und jede Menge Taxen zu sehen! Ich mag Athen sehr, auch wenn hier sehr viel los ist und man als (blonde) Deutsche immer angestarrt wird.
Wir waren mit dem Bus noch am Meer abends und ich habe im Erdgeschoss des Gebäudes ein Klavier entdeckt ;)
So, dass war es erstmal für heute, mehr kommt bald!
LG Maya
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